Mit Sensoren
dem Wasser auf
der Spur

Icons_EventsApril - Oktober 2026
 
Icons_Standort
EurA Wissensweiher
Landesgartenschaugelände, 73479 Ellwangen
 

 

Frühwarnsystem für Umweltkatastrophen

Gewässerkatastrophen kündigen sich häufig durch Veränderungen der Wasserqualität an. Ein wichtiger Warnhinweis ist dabei oft ein rascher Rückgang des Sauerstoffgehalts.


Die Jagst-Katastrophe 2015

Nach einem Unfall mit eingeleiteten Chemikalien kam es in der Jagst zu einem massiven Sauerstoffmangel. Die Folgen waren schwere Schäden für den Fischbestand und das Ökosystem.

 

Die Oder-Katastrophe 2022

Auch beim Fischsterben in der Oder spielten außergewöhnliche Gewässerbedingungen und starke Belastungen eine zentrale Rolle. Solche Ereignisse können mit einer Sauerstoffzehrung oder anderen auffälligen Wasserwerten einhergehen.
Ein dichtes Netz von automatischen Messstationen kann helfen, kritische Entwicklungen früher zu erkennen. Dadurch gewinnen Behörden und Gewässermanager wertvolle Zeit für Untersuchungen und Gegenmaßnahmen.

 

Warum gibt es nicht mehr solcher Messsysteme?

Die Messung von gelöstem Sauerstoff ist technisch anspruchsvoll. Viele klassische Sauerstoffsonden müssen regelmäßig kontrolliert und kalibriert werden, damit sie präzise Messergebnisse liefern.

Deshalb existieren in Baden-Württemberg bislang nur vergleichsweise wenige dauerhaft betriebene Sauerstoff-Messstationen in Gewässern. Die smarten Sensorsysteme von Hypiac tragen dazu bei, die Überwachung einfacher, zuverlässiger und flächendeckender zu gestalten. 

 

Entwickelt mit Unterstützung von ZIM

Die Entwicklung solcher Sensorsysteme werden im Rahmen eines durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Entwicklungsprojekts unterstützt. Die EurA AG begleitet solches Vorhaben und unterstützt innovative Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. So kann aus einer technologischen Idee ein praxistaugliches System für die moderne Gewässerüberwachung entstehen. 

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